Schoko-Bananen-Kuchen

Ich backe ja unfreiwillig oft mit Bananen. Das liegt daran, dass ich sie super gerne kaufe und sie dann für ein paar Tage komplett aus dem Fokus verliere, bis sie plötzlich braun sind. Fürs Müsli sind sie mir dann meist zu weich und auch einfach zu süß. Nur gut, dass man mit Bananen so gut backen kann.

Also musste mal wieder ein Bananenrezept her. Vielleicht ein Bananenbrot mit Walnüssen? Nein, das hatte ich erst. Dann vielleicht Schoko-Bananen-Muffins? Irgendwie auch nicht so richtig… obwohl Schoko und Banane natürlich eine ziemlich gute Kombination sind.

Und dann kam mir tatsächlich ein Rezept wieder in den Kopf, das ich früher oft gebacken habe. Da war ich selbst noch Teenager und genau das war bei uns zuhause immer das klassische „Bananen-Verwertungsrezept“. Als ich dann im Regal meine alten Kochbücher durchgeschaut habe, habe ich es auch direkt wiedergefunden.

Die Zutatenliste ist genau so, wie man sie aus älteren Rezepten kennt, natürlich mit Rum. Und den sollte man wirklich nicht vergessen! Er sorgt nicht nur für ein leckeres Aroma, sondern macht den Kuchen auch ein kleines bisschen lockerer. Wer darauf verzichten möchte, kann ihn aber problemlos durch Milch ersetzen. Der Kuchen bleibt trotzdem wunderbar saftig und lecker. Zudem werden hier die Eier getrennt, was dafür sorgt, dass der Kuchen besonders schön aufgeht.

Also ein echter Klassiker, wie man ihn auch von der Kaffeetafel bei den Großeltern kennt und genau deshalb bringt er auch direkt ein bisschen Nostalgie mit.

Zutaten für eine 24er Gugelhupfform

300 g Butter (weich)
250 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
5 Eier
2 EL Rum (alternativ: Milch)
2-3 reife Bananen
500 g Weizenmehl 405
1 Päckchen Backpulver
100 g Schokostreusel

Für die Schokoglasur
150 g Zartbitter-Kuvertüre
1 EL Öl

Zubereitung

1. Zuerst die Eier trennen. Das Eiweiß in Schüssel geben und beiseitestellen. Den Backofen auf 175 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen und die Gugelhupfform gut einfetten und leicht mehlen.

2. Die weiche Butter zusammen mit Zucker und Vanillezucker cremig aufschlagen. Anschließend die Eigelbe nach und nach unterrühren, bis eine helle, schaumige Masse entsteht.

3. Die reifen Bananen mit einer Gabel zu einem feinen Mus zerdrücken. Gemeinsam mit dem Rum (oder der Milch) zur Butter-Zucker-Masse geben und gut unterrühren.

4. Mehl und Backpulver mischen und portionsweise unter den Teig rühren, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Nicht zu lange rühren, da der Teig sonst zäh werden kann. Zum Schluss die Schokostreusel unterheben.

5. Das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig – am besten in zwei Portionen – unter den Teig heben.

6. Den Teig in die vorbereitete Form füllen und glatt streichen. Im vorgeheizten Ofen ca. 60 Minuten backen.

7. Den Gugelhupf nach dem Backen etwa 10–15 Minuten in der Form ruhen lassen, dann vorsichtig stürzen und vollständig auskühlen lassen.

8. Die Zartbitter-Kuvertüre über einem warmen Wasserbad langsam schmelzen, bis sie schön glatt ist. Das Öl einrühren. Anschließend gleichmäßig über den ausgekühlten Gugelhupf gießen und nach Belieben verlaufen lassen.



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